Foto: Gaby Gerster

Sabine Schoder, Jahrgang 1982, hat Grafikdesign in Wien studiert und sich dort Hals über Kopf verliebt. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Vorarlberg und widmet sich nach dem Erfolg ihres Jugendromans ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ hauptberuflich dem Schreiben.

Der Roman:

Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.

 

Die Begründung der Jury (Shortlist-Nominierung):

Der Roman vereint alles, was man für ein paar tolle Lesestunden braucht: gut ausgearbeitete Figuren, eine komplexe Geschichte, ein lebendig beschriebenes Setting, Humor, eine Hauptfigur, die mehr als einmal Stärke beweisen muss, und eine sprachliche Geschicklichkeit, die jede Seite zum Genuss werden lässt.

Mit großer Leichtigkeit wird das problembeladene Leben der Hauptfigur durch die Liebe auf den Kopf gestellt. Vom ersten Moment an verliebt man sich mit ihr in den Jungen, der so positiv und fröhlich ist.

Eine spannende Liebesgeschichte, ungewöhnlich, authentisch, mit viel Herz erzählt.

Eine absolut mitreißende, wunderschöne Liebesgeschichte, die berührt und überrascht.

 

Die Begründung der Jury (Preisverleihung):

Sympathische Figuren, eine wunderbare Sprache und eine einzigartige Liebesgeschichte.

Ein Roman, so verwirrend, spannend, wundervoll und schmerzhaft, wie nur die erste Liebe sein kann. 

Eine ganz besondere Geschichte darüber, dass die Liebe macht, was sie will, und nie planbar oder berechenbar ist. Manchmal fällt dir die Liebe einfach so vor die Füße und sie nimmt keine Rücksicht darauf, ob in deinem Leben gerade Platz dafür ist.

Selten kann ein Roman alle Jurymitglieder gleichermaßen begeistern und überzeugen, doch in dem Fall stimmen einfach alle Komponenten:

Die Geschichte ist bis zur letzten Seite spannend, authentisch und ungewöhnlich und ihre Figuren bleiben noch lange im Gedächtnis. Die Liebesgeschichte ist mitreißend, wunderschön, sie berührt und überrascht.

Zudem ist nicht alles in dieser Geschichte so, wie es zunächst scheint. Das Rätsel unbedingt lösen zu wollen, gipfelt nahezu in eine Sucht, noch eine Seite zu lesen und noch eine und noch eine. So lange, bis man den Schluss verschlingt, ungläubig den Kopf schüttelt und das Gefühl hat, am liebsten sofort noch einmal von vorne anfangen zu wollen.

 

Hier können Sie die offizielle Pressemitteilung als PDF herunterladen …

 

Außerdem nominiert waren:

Chapel, Julie, Hold me now, Oetinger
Coplin, Lea, Für eine Nacht sind wir unendlich, dtv
Fischer, Anna Rosina, Für immer und dich, ivi
Freytag, Anne, Das Gegenteil von Hasen, Heyne fliegt
Kastel, Michaela, C’est la fucking vie, Ueberreuter
Leser, Antje, Luftschlösser sind schwer zu knacken, Magellan
Popescu, Adriana, Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln, cbt
Scheuring, Christoph, Sturm, Magellan
Werner, Julia C., Um 180 Grad, Verlag Urachhaus