Die Autorin:

Anja Janotta schreibt seit ihrem zwölften Lebensjahr Geschichten, hat aber erst einen Umweg über den Journalismus genommen. Für ihre Kinder hat sie wieder angefangen, literarisch zu schreiben. „Meine Checkliste zum Verlieben“ ist ihr siebter Roman. Anja Janotta lebt mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann an einem See in Oberbayern. Und die müssen sich als Versuchskaninchen auch schon mal 36 Fragen
stellen lassen.

Der Roman:

Naomi sehnt sich nach einem Freund. Die 36 Fragen des Psychologen Arthur Aron, die sie in der Frauenzeitschrift ihrer Mutter entdeckt hat, sollen ihr helfen, einen zu finden – genauer gesagt Gustav, den süßesten Jungen der Klasse. Die Theorie besagt, dass sich zwei Menschen garantiert ineinander verlieben, wenn sie sich gegenseitig 36 Fragen stellen und anschließend vier Minuten in die Augen sehen. Um auf Nummer sicher zu gehen, probiert Naomi den Fragenkatalog an einer Testperson aus: Adrian, ihrem Mitschüler mit dem IQ von Einstein und der Empathie einer Kaulquappe. Wenn sie es schaffen sollte, sogar ihn in sich verliebt zu machen, muss das auch mit Gustav gelingen. Doch je länger Naomi das Experiment mit Adrian durchzieht, desto mehr begreift sie, was eigentlich in ihm steckt.

 

Die Begründung der Jury (Shortlist-Nominierung):

Der Roman verknüpft Liebe, Freundschaft und Familie eng miteinander, bietet sowohl witzige als auch ernste Momente und letztlich ein überzeugendes Bild davon, was es bedeutet, füreinander da zu sein.
Die Autorin schenkt uns in einer leichten und sehr flüssig zu lesenden Sprache eine bezaubernde Liebesgeschichte mit Protagonisten, die man sofort ins Herz schließt. Trotz der Leichtigkeit, die sich durch das ganze Buch zieht, ist die Geschichte tiefsinnig und regt zum Nachdenken an.
Lebensnahe Figuren bilden die Basis dieses Romans, der ihnen genügend Raum gibt, sich zu entfalten, zu entwickeln und zueinanderzufinden. Dabei bietet besonders die erfrischend andere Herangehensweise an das Thema Liebe viel Potenzial für ein inspirierendes Lesevergnügen, das gleichzeitig unterhält und zum Nachdenken anregt.

 

Die Begründung der Jury (Preisverleihung):

Ein wundervoller und einfühlsamer geschriebener Roman über die Liebe, aber auch über Freundschaft, Anderssein und das, was das Leben bereit hält, wenn man seinen eigenen Weg geht.
Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie viel Liebe wir in unserem Leben dazugewinnen können, wenn wir uns nur trauen, Menschen näher kennenzulernen, auch wenn wir sie anfangs nicht verstehen.
Eine mitreißende Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die beide außergewöhnlich sind und in denen der Leser sich doch die ganze Zeit problemlos wiederfindet.
Aus einer zunächst einfach wirkenden Grundidee wird eine komplexe Liebesgeschichte gewoben, die die Realität nicht geschickter einfangen könnte – leicht, tiefsinnig und mit dem Potenzial, noch lange in den Köpfen und Herzen der Leser*innen nachzuwirken.

 

Hier können Sie die offizielle Pressemitteilung als PDF herunterladen …

 

Außerdem nominiert waren:

Antje Babendererde, Schneetänzer, Arena
Anika Beer, Niemand soll uns trennen, cbt
Jennifer Benkau, One True Queen: Von Sternen gekrönt, Ravensburger
Judith Burger, Roberta verliebt, Gerstenberg
Anne Freytag, Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte, Heyne fliegt
Sandra Grauer, Clans of London: Hexentochter, Ravensburger
Beatrix Gurian, Alabasterball, Arena
Lena Hach, Grüne Gurken, Mixtvision
Charlotte Richter, Die Muschelsammlerin, Arena