Brigitte Halenta »Die Breite der Zeit« ![]() Orlanda Verlag ISBN: 978-3-936937-49-7 |
Brigitte
Brunner »Tierärztin Sandra Baum« Knaur ISBN:978-3-426-63339-7 |
Nora Darius »Julia sucht Romeo« Blanvalet ISBN: 978-3-442-36525-8 |
Jeanette Sanders »Wilde Engel« ![]() Blanvalet ISBN: 978-3-442-36587-6 |
Nicole
Amrein »Dr. Katja König - Geliebter Vater« Blanvalet ISBN:978-3-442-36575-3 |
Choé Césàr »Die Liebesgöttin in Höchstform«
Blanvalet ISBN: 978-3-442-36586-9 |
| Monika Held »Melodie für einen schönen Mann« ![]() Eichborn Verlag ISBN: 978-3-8218-5752-7 |
Verena Rabe »Charlottes Rückkehr« ![]() Bertelsmann Club Club-Nr.: 89823 9 |
Christine Spindler »Winterleuchten« Sieben-VerlagISBN: 978-3-940235-01-5 |
Joy Fraser »Der Sonnengott« Edition Lithaus ISBN: 978-3-939305-21-7 |
Elke Meyer »Kassandras Träume« Sieben-Verlag ISBN:978-3-940235-06-0 |
Bettina
Schlager »Der Himmel muss warten« ![]() Sieben-Verlag ISBN: 978-3-940235-08-4 |
| Chris Stein »Eric der Spätzünder« ![]() Sieben-Verlag ISBN: 978-3-940235-02-2 |
Uli Wenzel »Matala« ![]() Sieben-Verlag ISBN:978-3-940235-05-3 |
Jennifer
Schreiner »Zwillingsblut« ![]() Plaisir d'Amour Verlag ISBN: 978-3-938281-29-1 |
Sabine Both »Fangfrisch« Piper ISBN:978-3-492-26214-9 |
Hanne Dietz »Meuterei der Hormone« Piper ISBN:978-3-492-26210-1 |
Michael Eichhammer »Toreros sind so« Piper ISBN: 978-3-492-26217-0 |
Mirjam Müntefering »Unversehrt« Piper ISBN: 978-3-492-24869- |
Jana Sonntag »Mein wunderbarer Brautsalon« Piper ISBN:978-3-492-26212-5 |
Sibel Susann
Teomann »Türkischer Mokka mit Schuss« Piper ISBN: 978-3-492-26215-6 |
Charlotte Hagen »Sommer des Raben« ![]() Sieben-Verlag ISBN: 978-3-940-23503-9 |
Sabine Kaufhold »Zoff und Zärtlichkeit« ![]() Blanvalet ISBN:978-3-442-36644-6 |
Christiane
Martini »Die venezianische Schachspielerin« Piper ISBN: 978-3-492-24923-2 |
Andrea Schacht »Die elfte Jungfrau« Blanvalet ISBN: 978-3-442-36780-1 |
Kim Schneyder »Ich und er und null Verkehr« ![]() Piper ISBN:978-3-492-26241-5 |
Waltraud
Lewin »Drei Zeichen sind ein Wort« ![]() CBJ-Verlag ISBN: 978-3-570-13078-0 |
Irma Krauß »Das Wolkenzimmer« ![]() CBJ-Verlag ISBN: 978-3-570-13271-5 |
Martina Paura »Love Sheriffs« Ullstein ISBN:978-3-548-26420-2 |
Fran Henz »Die Hexe und der General« Ullstein ISBN: 978-3-548-26686-2 |
| Rebecca
Sanden »Mehr als nur ein Herz« ![]() Ullstein ISBN: 978-3-548-26498-1 |
Hilke Rosenboom »Die Teeprinzessin« Cbj-Verlag ISBN:978-3-570-13089-6 |
Laab Kowalski »Eine kurze Geschichte über Liebe und Tod« ![]() Killroy Media ISBN: 978-3-931140-26-7 |
Andreas Kurz »Nachtfalken« ![]() Eichborn-Verlag ISBN: 978-3-821858-17-3 |
Charlotte Lyne »Die Glocken von Vineta« ![]() Blanvalet ISBN:978-3-442367-16-0 |
Birgit Fuchs »Lieber Männer mit Macken als nichts zu lachen« Sieben-Verlag ISBN: 978-3-940235-10-7 |
| Marie
Andrevsky »Wiener Intermezzo« ![]() Sieben-Verlag ISBN: 978-3-940235-07-7 |
Ivana
Jeissing »Unsichtbar« Diogenes Verlag ISBN:978-3-257-06565-7 |
Andreas
Wilhelm »Sakkara« ![]() Limes-Verlag ISBN: 978-3-257-06565-7 |
| Gaby
Hauptmann »Nicht schon wieder al dente« ![]() Piper ISBN: 978-3-492-26242-2 |
Anke Cibach »Flaschenpost« ![]() Knaur ISBN:978-3-426-63330-4 |
Anne Hertz »Sternschnuppen« ![]() Knaur ISBN: 978-3-426-62978-9 |
Christine Lehmann »Auf den Spuren der Liebe« ![]() Knaur ISBN: 978-3-426-63634-3 |
Karin Engel »Das Erbe der Kaffeeprinzessin« ![]() Knaur ISBN:978-3-426-63182-9 |
Gerda Sengstbratl »Jenseits der eigenen Hände« ![]() Bibliothek der Provinz ISBN: 978-3-852-52771-0 |
Barbara Mettbach »Die Luxusbraut« ![]() Piper ISBN: 978-3-492-26216-3 |
Gina
Greifenstein »Der Traummann auf der Bettkante« Piper ISBN:978-3-492-26218-7 |
Wanda Zelig »Alles reine Nervensache« Piper ISBN: 978-3-492-26237-8 |
| Peter Bürkler »Wange an Wange mit dem Skorpion« ![]() Schardt Verlag ISBN: 978-3-89841306-0 |
Nina Schmidt »Bis einer heult« Fischer ISBN: 978-3-59617429-4 |
Bianca
Stücker »Schaulaufen für Anfänger« ![]() Fischer ISBN: 978-3-59617294-8 |
Sabine Klaus »Sturmherz« ![]() Lerato-Verl. ISBN: 978-3-938882-40-5 |
Heribert
Rück »Mirka - Roman einer Liebe« ![]() Gerhard-Hess-Verl. ISBN: 3-87336-342-9 |
Michaela Rabe »Perfektion« ![]() fredeboldundfischer ISBN: 978-3-939674-11-5 |
| Claudia
Lampert »Der Mondgartentraum« Bucher Verl. Hohenems ISBN: 978-3-902612-19-9 |
Karin Eckert »Das geheimnisvolle Schneckenhaus« Langlhofer-Verl. ISBN:978-3-938487-26-6 |
Lena
Johannson »Das Marzipanmädchen« Knaur ISBN:978-3-426-63766-1 |
| André Salu »Ein Engel für zwei« Aufbau-Verl. ISBN: 978-3-7466-2377-1 |
Micaela Jary »Die geheime Königin« Aufbau-Verl. ISBN:978-3-7466-2292-7 |
Irene
Seydlitz »Der Wolkenprinz« fredeboldundfischer ISBN: 978-3-939674-08-5 |
| D. Chriffie »Die Mätresse bis Martini« ![]() Club der Sinne |
Maren Frank »Calla in Landluft« ![]() Club der Sinne |
DELIA-LITERATURPREIS 2008
Die »DeLiA 2008« wurde am 07. Juni 2008
in Augsburg vergeben. 62 Romane aus 23 Verlagen wurden eingereicht und
von unserer erfahrenen Jury geprüft. Nur 8 kamen in die Finalrunde.
Michaela Rabe setzte sich mit 'Perfektion'
durch und gewann die »DeLiA«.

Die Jury bestand aus Rebecca Michéle, Kerstin Gier, Petra Last und Eva Völler.
DAS BUCH: Perfektion liegt im Auge des Betrachters ...
Eine Serie von grausamen Morden erschüttert Los Angeles: Den Opfern werden obskure Zeichen in den Körper geritzt, der Täter nimmt sich ein Souvenir und lässt sie dann qualvoll verbluten. Ohne Zeugen und verwertbare Spuren kommt LAPD Detective Lincoln Silver dem Killer nicht näher, stattdessen gibt es immer mehr weibliche Opfer, die nur ihre Schönheit gemeinsam zu haben scheinen. Und die Zeit läuft ihnen davon, denn der Killer schlägt in immer kürzeren Abständen zu ...
DIE MEINUNG DER JURY: „Perfektion“ ist ein sehr gelungener Thriller, der gerne als „Ladythriller“ bezeichnet wird, obwohl er sicher auch ein breites männliches Publikum in seinen Bann ziehen wird. Straff in der Handlungsführung und mit souveränem Erzählstil werden die Figuren, ihre Eigenheiten und Konflikte eingeführt und dem Leser nahe gebracht. Begeistert hat die schnörkellose Sprache, die ohne überflüssige Füllsel auskommt und unaufdringlich daherkam. Michaela Rabe verbindet eine romantische Liebesgeschichte im klassischen Stil mit einer knallharten Mordserie, deren Beschreibung selbst eingefleischten Krimi- und Thrillerlesern und Leserinnen einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Gerade diese Mischung macht „Perfektion“ einzigartig und schwer in die gängigen Klischees eines Thrillers oder Liebesromans einzuordnen. Mit ihrer flüssigen Erzählweise und dem spannungsgeladenen Story-Aufbau kann die Autorin sich durchaus mit amerikanischen Thrillerautorinnen messen, mit dem Unterschied, dass Michaela Rabe noch handfeste Erotik als prickelnde Dreingabe liefert. Für dieses Genre wirklich PERFEKT gemacht.
Interview mit Michaela Rabe
Die Gewinnerin der »DeLiA 2008« im Interview mit DeLiA-Präsidentin Rebecca Michéle:
1. Liebe Michaela, noch einmal herzlichen Glückwunsch zur „Delia 2008“ – dem Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres. Du hast Dich mit dem Roman „Perfektion“ gegen 62 andere – größtenteils sehr gute und äußerst lesenwerte – Bücher durchgesetzt. Was bedeutet der Sieg für Dich persönlich?
Vielen Dank. Ich freue mich sehr über den Sieg, gerade weil ‚Perfektion’ ein eher untypischer Liebesroman ist und ich deshalb nicht damit gerechnet hatte, die DeLiA zu gewinnen. Umso mehr fühle ich mich jetzt bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
2. „Perfektion“ ist ein äußergewöhnlicher Roman, der eine knallharte Mordserie in Los Angeles mit einer Liebesgeschichte zwischen der Polizeifotografin und dem ermittelnden Polizisten verbindet. Wie bist Du auf die Idee gekommen, die zwei Genres miteinander zu verbinden?
In den USA ist das Genre ‚Romantic Suspense’ (dt. etwa romantischer Spannungsroman) sehr weit verbreitet und auch in Deutschland ist es seit einigen Jahren im Kommen. Viele Bücher amerikanischer Autoren wurden bereits übersetzt und in Deutschland herausgebracht – nur deutsche Autoren scheinen sich noch nicht ganz daran zu trauen. Ich mag spannende Romane und auch Romane mit Gefühl, deshalb war es für mich gar keine Frage, was ich schreiben möchte, als ich 1999 mein erstes Buch anfing.
3. Die Jury des Preises war besonders von der Originalität der Geschichte begeistert, und dass Du beide Genres – Thriller und Liebesgeschichte – konsequent ausführst. Du gehst in keinem Bereich Kompromisse ein, das macht „Perfektion“ eben so einzigartig und perfekt. Hast Du Dir darüber Gedanken gemacht oder kam es einfach „aus dem Bauch heraus“?
Ich mache mir schon im Vorfeld Gedanken darüber, wie die Spannungshandlung aussehen soll, wo sie beginnt, und wohin sie führt, aber auch welche Personen zu der Handlung passen und wie ich sie am Besten einflechten kann. Aber abgesehen von diesem Grundgerüst gehe ich ganz nach meinem Gefühl, wie ich Spannung und Romantik miteinander verbinde. Oft genug kommen mir während des Schreibens auch noch ganz andere Ideen, die ich dann in die Rahmenhandlung einbaue und die die Geschichte lebendiger machen.
4. Unter Deinem Pseudonym Michelle Raven hast Du ja schon einige Romane mit großem Erfolg veröffentlicht, die ebenfalls Thrillereffekte in der Handlung haben. „Perfektion“ steigert sich jedoch in diesem Bereich nun ganz erheblich. Kannst Du uns verraten, ob sich die Leser künftig nun auf mehr Romane in diesem Stil freuen können? Oder planst Du eventuell sogar, den Aspekt der Liebe etwas mehr in den Hintergrund zu stellen?
Ich werde ganz sicher in Zukunft weiter Bücher im Stil von ‚Perfektion’ schreiben, aber auch weiterhin Bücher unter Michelle Raven, die vielleicht etwas weniger blutig sind oder auch zu meiner noch nicht abgeschlossenen Hunter-Serie gehören. Ich freue mich richtig darauf, mich in beiden Gebieten austoben zu können. Es könnte auch sein, dass ich irgendwann einmal ein Buch mit etwas weniger Romantik schreibe, aber nie ohne eine Liebesgeschichte, denn für mich fehlt dann etwas in einer Geschichte.
5. Die Beschreibungen der Leichen in Deinem Roman sind derart detailgetreu, dass es dem Leser schon immer wieder einen Schauer über den Rücken jagt, aber trotzdem wirken die Szenen niemals blutrünstig oder gar abstoßend. Wie hast Du die anatomischen Verhältnisse recherchiert?
Es ist unglaublich, was man heutzutage im Internet alles an Informationen findet, aber ich habe auch medizinische Fachbücher konsultiert. Mir war es auch wichtig, die Morde/Mordopfer realistisch darzustellen, aber dabei nicht billige Effekthascherei zu betreiben, wie es leider hin und wieder in Thrillern vorkommt. Dadurch, dass der Leser sich die ganze Zeit im Kopf der Hauptpersonen befindet, erlebt er auch sämtliche Gefühle der jeweiligen Person mit, was für mich viel intensiver ist als nur spritzendes Blut
6. Und zum Schluss natürlich eine ganz wichtige Frage: Wann können sich die Leser auf einen weiteren Michaela Rabe – Roman freuen? Und kannst Du verraten, um was es in dem dann gehen wird?
Dazu kann ich leider noch gar nichts sagen, außer, dass ich bereits an mehreren Projekten arbeite und selber gespannt bin, was als nächstes herauskommt.
Liebe Michaela, ich danke Dir ganz herzlich für dieses kleine Interview.
Rebecca Michéle
Die Gewinnerin der »DeLiA 2008« im Interview mit DeLiA-Präsidentin Rebecca Michéle:
1. Liebe Michaela, noch einmal herzlichen Glückwunsch zur „Delia 2008“ – dem Preis für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres. Du hast Dich mit dem Roman „Perfektion“ gegen 62 andere – größtenteils sehr gute und äußerst lesenwerte – Bücher durchgesetzt. Was bedeutet der Sieg für Dich persönlich?
Vielen Dank. Ich freue mich sehr über den Sieg, gerade weil ‚Perfektion’ ein eher untypischer Liebesroman ist und ich deshalb nicht damit gerechnet hatte, die DeLiA zu gewinnen. Umso mehr fühle ich mich jetzt bestätigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
2. „Perfektion“ ist ein äußergewöhnlicher Roman, der eine knallharte Mordserie in Los Angeles mit einer Liebesgeschichte zwischen der Polizeifotografin und dem ermittelnden Polizisten verbindet. Wie bist Du auf die Idee gekommen, die zwei Genres miteinander zu verbinden?
In den USA ist das Genre ‚Romantic Suspense’ (dt. etwa romantischer Spannungsroman) sehr weit verbreitet und auch in Deutschland ist es seit einigen Jahren im Kommen. Viele Bücher amerikanischer Autoren wurden bereits übersetzt und in Deutschland herausgebracht – nur deutsche Autoren scheinen sich noch nicht ganz daran zu trauen. Ich mag spannende Romane und auch Romane mit Gefühl, deshalb war es für mich gar keine Frage, was ich schreiben möchte, als ich 1999 mein erstes Buch anfing.
3. Die Jury des Preises war besonders von der Originalität der Geschichte begeistert, und dass Du beide Genres – Thriller und Liebesgeschichte – konsequent ausführst. Du gehst in keinem Bereich Kompromisse ein, das macht „Perfektion“ eben so einzigartig und perfekt. Hast Du Dir darüber Gedanken gemacht oder kam es einfach „aus dem Bauch heraus“?
Ich mache mir schon im Vorfeld Gedanken darüber, wie die Spannungshandlung aussehen soll, wo sie beginnt, und wohin sie führt, aber auch welche Personen zu der Handlung passen und wie ich sie am Besten einflechten kann. Aber abgesehen von diesem Grundgerüst gehe ich ganz nach meinem Gefühl, wie ich Spannung und Romantik miteinander verbinde. Oft genug kommen mir während des Schreibens auch noch ganz andere Ideen, die ich dann in die Rahmenhandlung einbaue und die die Geschichte lebendiger machen.
4. Unter Deinem Pseudonym Michelle Raven hast Du ja schon einige Romane mit großem Erfolg veröffentlicht, die ebenfalls Thrillereffekte in der Handlung haben. „Perfektion“ steigert sich jedoch in diesem Bereich nun ganz erheblich. Kannst Du uns verraten, ob sich die Leser künftig nun auf mehr Romane in diesem Stil freuen können? Oder planst Du eventuell sogar, den Aspekt der Liebe etwas mehr in den Hintergrund zu stellen?
Ich werde ganz sicher in Zukunft weiter Bücher im Stil von ‚Perfektion’ schreiben, aber auch weiterhin Bücher unter Michelle Raven, die vielleicht etwas weniger blutig sind oder auch zu meiner noch nicht abgeschlossenen Hunter-Serie gehören. Ich freue mich richtig darauf, mich in beiden Gebieten austoben zu können. Es könnte auch sein, dass ich irgendwann einmal ein Buch mit etwas weniger Romantik schreibe, aber nie ohne eine Liebesgeschichte, denn für mich fehlt dann etwas in einer Geschichte.
5. Die Beschreibungen der Leichen in Deinem Roman sind derart detailgetreu, dass es dem Leser schon immer wieder einen Schauer über den Rücken jagt, aber trotzdem wirken die Szenen niemals blutrünstig oder gar abstoßend. Wie hast Du die anatomischen Verhältnisse recherchiert?
Es ist unglaublich, was man heutzutage im Internet alles an Informationen findet, aber ich habe auch medizinische Fachbücher konsultiert. Mir war es auch wichtig, die Morde/Mordopfer realistisch darzustellen, aber dabei nicht billige Effekthascherei zu betreiben, wie es leider hin und wieder in Thrillern vorkommt. Dadurch, dass der Leser sich die ganze Zeit im Kopf der Hauptpersonen befindet, erlebt er auch sämtliche Gefühle der jeweiligen Person mit, was für mich viel intensiver ist als nur spritzendes Blut
6. Und zum Schluss natürlich eine ganz wichtige Frage: Wann können sich die Leser auf einen weiteren Michaela Rabe – Roman freuen? Und kannst Du verraten, um was es in dem dann gehen wird?
Dazu kann ich leider noch gar nichts sagen, außer, dass ich bereits an mehreren Projekten arbeite und selber gespannt bin, was als nächstes herauskommt.
Liebe Michaela, ich danke Dir ganz herzlich für dieses kleine Interview.
Rebecca Michéle
Platz 2
Die gleiche Punktzahl erreichten
die Romane »Unsichtbar« und »Unversehrt«. Ivana Jeissing und Mirjam
Müntefering teilen sich folglich den zweiten Platz.
![]() |
Ivana Jeissing »Unsichtbar« Diogenes-Verlag |
DAS BUCH: Spätestens als ihr zukünftiger Mann Peter sie mit Picassos Bild 'Ma Jolie' vergleicht, hätte Jane Terry hellhörig werden sollen. Doch ihre Erkenntnis, wie gründlich sie in der Falle sitzt, braucht Zeit. Zeit, turbulente Tage und Nächte in Berlin und eine 'Revoltiermanege'.
DIE MEINUNG DER JURY: Ivana Jeissing hat es in diesem Roman hervorragend verstanden, die Abgründe zwischen komischen und tragischen Elementen auszuloten, dabei die Figuren, vor allem die Hauptfigur, so anrührend zu zeichnen, dass sie, trotz ihrer Schrulligkeiten, hohes Identifikationspotenzial bieten. Der Erzählstil ist eigenwillig, bildhaft, stark und unverwechselbar, er entfaltet beim Lesen eine poetische Kraft, die einen sofort gefangen nimmt. „Unsichtbar“ ist ein Roman, der sich nicht festlegt auf Komödie oder Tragödie, auf U oder E. Gerade deswegen ist es ein besonderer Roman, der die üblichen Klischees überschreitet und sprengt. Der Leser wird immer wieder überrascht durch neue Wendungen oder unerwartete Aspekte. Der Verlag schreibt auf der Rückseite: „Ein Roman über die Problemzonen weiblichen Selbstbewusstseins, kurzweilig, komisch, poetisch und komödiantisch.“ Dieser Aussage konnte die Jury einhellig zustimmen.

![]() |
Mirjam Müntefering »Unversehrt« Piper-Verlag |
DAS
BUCH: Drei ganze Jahre dauert es, bis sich zwischen Cornelia,
von allen nur »David« genannt, und Maya aus einer innigen Freundschaft
eine zarte Liebesgeschichte entspinnt. Doch nach der Abiturfeier
verursacht Cornelia einen Autounfall, bei dem Mayas beste Freundin
stirbt. Cornelia selbst bleibt, wie durch ein Wunder, unversehrt. Der
Unfall reißt eine tiefe Kluft zwischen die jungen Liebenden. Kurze Zeit
später gehen sie getrennte Wege. Doch Cornelia kann Maya nicht
vergessen. Und so macht sie sich, Jahre später, auf die Suche nach der
Freundin ... Ein Roman über Schuld, Vergebung und die Kraft der Liebe
zwischen Frauen.
DIE
MEINUNG
DER
JURY: „Unversehrt“ ist ein sehr berührendes Buch,
das sich vor allem durch eines auszeichnet: Viel, viel Gefühl.
Besonders hervorzuheben ist die dichte Erzählweise, die viel Wert auf
die psychologischen Aspekte der Charaktere und deren Entwicklung legt.
Neben einem dramatischen Plot schildert Frau Müntefering eine muntere
Kindheit in den 1980er Jahren. Es ist eine Freude, "David" beim
Erwachsenwerden zuzusehen. Die Figuren sind lebensnah, sympathisch und
wachsen einem bald ans Herz. Auch die Nebencharaktere, wie zum Beispiel
Davis Großeltern, sind mit sehr viel Tiefe gezeichnet, glaubwürdig und
lebensnah. Sehr sensibel und doch ehrlich schildert die Autorin die
Problematik mit dem Umgang eines alten Mannes, der durch den Krieg zum
geistigen Krüppel gemacht wurde. Mittelpunkt des Romans sind die Jahre
des „Erwachsenwerdens“ von Cornelia, der innere Zwiespalt, bis sie ihre
Liebe zu Frauen nicht nur erkennt, sondern es sich auch eingesteht. Ein
Roman, der einen zwar unversehrt, aber sicherlich nicht unberührt
zurück lässt.

Finalteilnehmer
Gina Greifenstein »Der Traummann auf der Bettkante« ![]() Piper ISBN: 978-3-492-26218-7 |
Ivana Jeissing »Unsichtbar« ![]() Diogenes Verlag ISBN: 978-3-257-06565-7 |
Charlotte Lyne »Die Glocken von Vineta« ![]() Blanvalet ISBN: 978-3-442367-16-0 |
Mirjam Müntefering »Unversehrt« ![]() Piper ISBN: 978-3-492-24869-3 |
Michaela Rabe »Perfektion« ![]() fredeboldundfischer ISBN: 978-3-939674-11-5 |
Hilke Rosenboom »Die Teeprinzessin« ![]() Cbj-Verlag ISBN: 978-3-570-13089-6 |
Andrea Schacht »Die elfte Jungfrau« Blanvalet ISBN: 978-3-442-36780-1 |
Kim Schneyder »Ich und er und null Verkehr« ![]() Piper ISBN: 978-3-492-26241-5 |











Sieben-Verlag


























