BRITTA SABBAG
DIE AUTORIN ÜBER SICH
Solange ich denken kann, wollte
ich schreiben. Schon in der Schule hatte ich das Gefühl, das dies eines
meiner Talente sei. Nach dem Studium der Linguistik und Psychologie in
Bonn bin ich allerdings durch ein gutes Jobangebot im Personalbereich
auf einen anderen Weg geraten. Ich arbeitete 7 Jahre als Personalerin
in verschiedenen Firmen, bis die Krise zuschlug und auch mich
erwischte. Allerdings wunderte ich mich, dass ich über dieses Ereignis
nicht wirklich traurig war, denn ich sah es als Chance für einen
Neustart.
Im Frühjahr 2009 begann ich, mein erstes Buch, „Pinguinwetter“ zu schreiben und sendete Auszüge an Verlage. Schneller als erwartet hatte ich meinen ersten Vertrag in der Tasche und begann sofort, an der Fortsetzung für Pinguinwetter zu schreiben.
Die schrägen Figuren hatten von Anfang an ihr Eigenleben und machten wann immer es ging auf sich aufmerksam. Seit dem trage ich immer ein Notizbuch mit mir herum, um nichts zu vergessen. Über schwierigere Passagen träume ich oft, so dass ich am nächsten Morgen die Lösung habe. Ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen, als tagtäglich meiner größten Leidenschaft nachzugehen und immer wieder neue „Bekannte“ zu treffen, die sich heimlich in meinen Kopf schleichen – und sind sie erst einmal drin, geben sie keine Ruhe mehr, bis ich sie endlich erhöre und über sie schreibe. Manchmal denke ich sogar, dass meine Figuren wirklich irgendwo in Köln existieren und dort herumlaufen. Ich bin mir sicher, wenn ich sie sehe, würde ich sie erkennen.
Im Frühjahr 2009 begann ich, mein erstes Buch, „Pinguinwetter“ zu schreiben und sendete Auszüge an Verlage. Schneller als erwartet hatte ich meinen ersten Vertrag in der Tasche und begann sofort, an der Fortsetzung für Pinguinwetter zu schreiben.
Die schrägen Figuren hatten von Anfang an ihr Eigenleben und machten wann immer es ging auf sich aufmerksam. Seit dem trage ich immer ein Notizbuch mit mir herum, um nichts zu vergessen. Über schwierigere Passagen träume ich oft, so dass ich am nächsten Morgen die Lösung habe. Ich kann mir nichts anderes mehr vorstellen, als tagtäglich meiner größten Leidenschaft nachzugehen und immer wieder neue „Bekannte“ zu treffen, die sich heimlich in meinen Kopf schleichen – und sind sie erst einmal drin, geben sie keine Ruhe mehr, bis ich sie endlich erhöre und über sie schreibe. Manchmal denke ich sogar, dass meine Figuren wirklich irgendwo in Köln existieren und dort herumlaufen. Ich bin mir sicher, wenn ich sie sehe, würde ich sie erkennen.
DELIA DES MONATS JUNI 2012
![]() |
Vita:
Britta Sabbag, geboren in Osnabrück (Sternzeichen Skorpion; für alle, die das wichtig finden), studierte Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in verschiedenen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer tun wollte: schreiben. Heute schreibt, lebt und liebt sie immer noch in Bonn und will ihrer Wahlheimat auch weiterhin treu bleiben.
Sie mag: Für die braunen Dinger aus der Colorado-Tüte würde sie töten und sie liebt Sushi zu jeder Tageszeit. Außerdem ist sie es als Älteste von drei Kindern gewohnt, um ihre Nahrung zu kämpfen, und beschriftet noch heute heimlich Joghurts und Eisverpackungen in Eddingschrift mit ihrem Namen.
Sie mag nicht: Leute, die mitten in der Fußgängerzone stehenbleiben, leben in ihrer Nähe gefährlich und auch alle Arten von Verpackungen, die mit System zu öffnen sind, verursachen leichte bis mittelschwere Wutausbrüche. Seit sie schreibt, überlegt sie ernsthaft, einen Wein- oder zumindest einen Spirituosenhändler zu ehelichen, da der Bedarf stetig steigt.
Über sich selbst: sagt sie, sie sei die beste Romanvorlage, weil niemand erfinden kann, was ihr täglich passiert. Wer also immer noch glaubt, das Leben der Bridget Jones sei unrealistisch, kann gerne mal einen Tag mit ihr verbringen.
Britta Sabbag, geboren in Osnabrück (Sternzeichen Skorpion; für alle, die das wichtig finden), studierte Sprachwissenschaften, Psychologie und Pädagogik an der Universität Bonn. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums arbeitete sie sechs Jahre als Personalerin in verschiedenen Firmen. Als die Krise zuschlug, nutzte sie die Chance, um das zu tun, was sie schon immer tun wollte: schreiben. Heute schreibt, lebt und liebt sie immer noch in Bonn und will ihrer Wahlheimat auch weiterhin treu bleiben.
Sie mag: Für die braunen Dinger aus der Colorado-Tüte würde sie töten und sie liebt Sushi zu jeder Tageszeit. Außerdem ist sie es als Älteste von drei Kindern gewohnt, um ihre Nahrung zu kämpfen, und beschriftet noch heute heimlich Joghurts und Eisverpackungen in Eddingschrift mit ihrem Namen.
Sie mag nicht: Leute, die mitten in der Fußgängerzone stehenbleiben, leben in ihrer Nähe gefährlich und auch alle Arten von Verpackungen, die mit System zu öffnen sind, verursachen leichte bis mittelschwere Wutausbrüche. Seit sie schreibt, überlegt sie ernsthaft, einen Wein- oder zumindest einen Spirituosenhändler zu ehelichen, da der Bedarf stetig steigt.
Über sich selbst: sagt sie, sie sei die beste Romanvorlage, weil niemand erfinden kann, was ihr täglich passiert. Wer also immer noch glaubt, das Leben der Bridget Jones sei unrealistisch, kann gerne mal einen Tag mit ihr verbringen.
![]() |
Pinguinwetter Verlag: Bastei Lübbe Taschenbuch, 256 Seiten (Juni 2012) ISBN: 978-3-404-16652-7 Euro: 8,99 |
Klappentext:
DAS SCHLIMME AN HALBWAHRHEITEN IST, DASS IMMER DIE FALSCHE HÄLFTE GEGLAUBT WIRD.
Charlotte wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gefeuert. Außerdem erhält sie von ihrer Mutter äußerst fragwürdige SMS' aus der U-Haft in Grönland. Dann entscheidet sich ihr Immer-mal-wieder-Mann Marc auch noch, in den Hafen der Ehe einzuschiffen - allerdings nicht mit ihr.
Und nun? Rein in die rosa Babyelefantenhose und rauf aufs Sofa! Um Charlotte auf andere Gedanken zu bringen, drückt Freundin Trine ihr Sohnemann Finn aufs Auge. Als es bei einem Zoobesuch zu einem Beinahe-Unfall kommt, steht Charlotte der alleinerziehende Eric als Retter in der Not zur Seite. Weil der jedoch glaubt, Charlotte sei Finns Mutter, geht der Schlamassel erst richtig los...
DAS SCHLIMME AN HALBWAHRHEITEN IST, DASS IMMER DIE FALSCHE HÄLFTE GEGLAUBT WIRD.
Charlotte wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere gefeuert. Außerdem erhält sie von ihrer Mutter äußerst fragwürdige SMS' aus der U-Haft in Grönland. Dann entscheidet sich ihr Immer-mal-wieder-Mann Marc auch noch, in den Hafen der Ehe einzuschiffen - allerdings nicht mit ihr.
Und nun? Rein in die rosa Babyelefantenhose und rauf aufs Sofa! Um Charlotte auf andere Gedanken zu bringen, drückt Freundin Trine ihr Sohnemann Finn aufs Auge. Als es bei einem Zoobesuch zu einem Beinahe-Unfall kommt, steht Charlotte der alleinerziehende Eric als Retter in der Not zur Seite. Weil der jedoch glaubt, Charlotte sei Finns Mutter, geht der Schlamassel erst richtig los...





