Lea weiß, was sie will, nur mit
den Männern hat sie so ihre Probleme. Gerade hat sie Frank in die Wüste
geschickt, und dass ihr nun der nächste Mann, den sie kennen lernt,
gleich den Arm bricht, war so nicht gedacht.
Stephan Pückler kümmert sich rührend um sein Unfallopfer, das aber will absolut nichts mehr mit Männern zu tun haben. Daher sucht er Rat bei Frau Sibylle, der Kummerkastentante des lokalen Anzeigenblattes - nicht ahnend, dass ausgerechnet Lea hinter diesem Namen steckt. Ihre abwegigen Ratschläge ziehen die turbulentesten Kapriolen nach sich und scheinen zunächst in eine Katastrophe zu führen, denn wider Willen verliebt sich Lea in ihren ernsthaft bemühten Verehrer …
»Ruhe! Oder ich rufe die Polizei!«
Lea konnte nicht ausmachen, ob dieser Ruf wieder von dem anständigen Menschen kam oder ob sich eine weitere Proteststimme zu der nächtlichen Runde gesellt hatte. Zu gern hätte sie ebenfalls hinunter gerufen, dass sie sofort und auf der Stelle ihre Ruhe haben wollte, aber es erschien ihr sicherer, so zu tun, als ginge die ganze Sache sie nicht das Geringste an.
»Nun erbarme dich doch endlich, Lea! Wo er sich so viel Mühe gibt.« Das war die Stimme einer jungen Frau.
Schlagartig wurde Lea klar, dass es schwierig war, so zu tun, als hätte sie mit dem Geiger im Innenhof nichts zu tun, wenn dort unten mehrere Dutzend Teelichte leise flackernd im Nachtwind ihren Namen bildeten. Sie lebte seit über drei Jahren hier, unten am Klingelschild standen ihr Vor- und Zuname, und wer sie bisher noch nicht kannte, würde spätestens morgen Früh von irgendeinem Nachbarn erfahren, wer die Frau war, der das nächtliche Ständchen gegolten hatte.
Wie war sie nur auf die blöde Idee mit dem Stehgeiger verfallen? Aber schließlich hatte sie nicht ahnen können, dass Stephan Pückler tatsächlich wortgetreu ihre Ratschläge ausführen würde - und noch dazu so schnell.
Stephan Pückler kümmert sich rührend um sein Unfallopfer, das aber will absolut nichts mehr mit Männern zu tun haben. Daher sucht er Rat bei Frau Sibylle, der Kummerkastentante des lokalen Anzeigenblattes - nicht ahnend, dass ausgerechnet Lea hinter diesem Namen steckt. Ihre abwegigen Ratschläge ziehen die turbulentesten Kapriolen nach sich und scheinen zunächst in eine Katastrophe zu führen, denn wider Willen verliebt sich Lea in ihren ernsthaft bemühten Verehrer …
LESEPROBE
»Ruhe! Oder ich rufe die Polizei!«
Lea konnte nicht ausmachen, ob dieser Ruf wieder von dem anständigen Menschen kam oder ob sich eine weitere Proteststimme zu der nächtlichen Runde gesellt hatte. Zu gern hätte sie ebenfalls hinunter gerufen, dass sie sofort und auf der Stelle ihre Ruhe haben wollte, aber es erschien ihr sicherer, so zu tun, als ginge die ganze Sache sie nicht das Geringste an.
»Nun erbarme dich doch endlich, Lea! Wo er sich so viel Mühe gibt.« Das war die Stimme einer jungen Frau.
Schlagartig wurde Lea klar, dass es schwierig war, so zu tun, als hätte sie mit dem Geiger im Innenhof nichts zu tun, wenn dort unten mehrere Dutzend Teelichte leise flackernd im Nachtwind ihren Namen bildeten. Sie lebte seit über drei Jahren hier, unten am Klingelschild standen ihr Vor- und Zuname, und wer sie bisher noch nicht kannte, würde spätestens morgen Früh von irgendeinem Nachbarn erfahren, wer die Frau war, der das nächtliche Ständchen gegolten hatte.
Wie war sie nur auf die blöde Idee mit dem Stehgeiger verfallen? Aber schließlich hatte sie nicht ahnen können, dass Stephan Pückler tatsächlich wortgetreu ihre Ratschläge ausführen würde - und noch dazu so schnell.



