Stella Michaelis hat sich auf
einer Reise nach Frankreich in den Windhund Peter Seifert verliebt. Sie
ahnt nicht, dass er sich nur an sie herangemacht hat, weil sie aus
reichem Haus stammt. Peter lebt seit einigen Monaten in der Bretagne
und hält sich dort mit Porträts, die er von Touristen malt, über
Wasser. Als Stellas Großmutter krank wird, fährt sie zu ihr nach
Schleswig Holstein. Sie beschließt, einige Zeit bei ihrer Großmutter zu
bleiben. Dort lernt sie einige junge Leute kennen. Darunter auch
Thorsten Wiebeck. Schon bald erkennt sie, dass sie mit Peter nur ein
Strohfeuer verbunden hat und dass es Thorsten ist, den sie liebt. Die
beiden verleben wunderschöne Stunden miteinander. Auch für Thorsten
steht fest, dass Stella die Frau ist, auf die er insgeheim gewartet
hat. Doch jeder Urlaub hat einmal ein Ende und Thorsten muss sich
wieder mehr um das Geschäft kümmern. Er hat nur noch selten Zeit für
Stella, die es nicht schafft, dafür Verständnis aufzubringen. Es kommt
zwischen ihnen immer häufiger zum Streit, weil sie ihm vorwirft, das
Geschäft über seine Liebe zu ihr zu stellen. Nach einem sehr heftigen
Streit zwischen den beiden steht Peter überraschend vor die Tür.
© publicamus auditis Verlag GmbH & Co. KG
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LESEPROBE
Peter Seifert lümmelte sich an die
Kühlerhaube des alten Ford. Seine Daumen steckten in den Taschen der
Jeans. "Mit anderen Worten, du willst mich verlassen, Chéri", meinte er
düster. "Ist dir deine Großmutter wirklich wichtiger als unsere Liebe.
Du..." Er spürte eine grenzenlose Enttäuschung in sich. Enttäuschung
und Wut! Bisher war alles gut gelaufen. Noch ein paar Wochen und er
hätte Stella da gehabt, wo er sie haben wollte. Nur mit Mühe riss er
sich zusammen. "Stella, ich möchte dir keine Vorwürfe machen, aber..."
Sie schenkte ihm ein Lächeln. "Ich werde zurückkommen, Peter", fiel sie ihm ins Wort. "So gern ich hier bei dir bin, im Moment ist erst einmal meine Großmutter wichtig. Sie liegt im Krankenhaus, weil sie einen schweren Herzanfall hatte."
Er schluckte. "Es ist nicht so, dass ich dich nicht verstehen könnte, Chéri", sagte er und zog sie an sich. "Ich möchte dich nur nicht verlieren." Sanft griff er unter ihr Kinn und hob es an. In seinem Blick lag grenzenlose Zärtlichkeit. "Soll ich dich begleiten?"
Stella wollte schon ja sagen, als ihr einfiel, dass sie Peter momentan noch nicht ihren Eltern vorstellen konnte. Es würde ihnen leichtfallen, an der Seite ihrer Tochter einen jungen Mann zu sehen, der so gar nicht ihren Vorstellungen von einem zukünftigen Schwiegersohn entsprach. "Nein, besser nicht", erwiderte sie und küsste ihn auf die Wange. "Meine Eltern könnten deine Begleitung es als Affront gegen sich auffassen. "Hilfst du mir beim Packen?"
"Was würde ich nicht für dich tun", meinte der junge Maler und bemühte sich, ihr nicht den Zorn zu zeigen, der ihn erfüllte. In Gedanken verfluchte er ihre Großmutter. Musste sie sich ausgerechnet jetzt ins Krankenhaus legen?
Sie schenkte ihm ein Lächeln. "Ich werde zurückkommen, Peter", fiel sie ihm ins Wort. "So gern ich hier bei dir bin, im Moment ist erst einmal meine Großmutter wichtig. Sie liegt im Krankenhaus, weil sie einen schweren Herzanfall hatte."
Er schluckte. "Es ist nicht so, dass ich dich nicht verstehen könnte, Chéri", sagte er und zog sie an sich. "Ich möchte dich nur nicht verlieren." Sanft griff er unter ihr Kinn und hob es an. In seinem Blick lag grenzenlose Zärtlichkeit. "Soll ich dich begleiten?"
Stella wollte schon ja sagen, als ihr einfiel, dass sie Peter momentan noch nicht ihren Eltern vorstellen konnte. Es würde ihnen leichtfallen, an der Seite ihrer Tochter einen jungen Mann zu sehen, der so gar nicht ihren Vorstellungen von einem zukünftigen Schwiegersohn entsprach. "Nein, besser nicht", erwiderte sie und küsste ihn auf die Wange. "Meine Eltern könnten deine Begleitung es als Affront gegen sich auffassen. "Hilfst du mir beim Packen?"
"Was würde ich nicht für dich tun", meinte der junge Maler und bemühte sich, ihr nicht den Zorn zu zeigen, der ihn erfüllte. In Gedanken verfluchte er ihre Großmutter. Musste sie sich ausgerechnet jetzt ins Krankenhaus legen?


