»Gute Nacht, Alissa«, sagte Ryan
rauh. Fasziniert sah sie, wie sein Gesicht noch näher kam. Das
unverhüllte Verlangen, das in seinen Augen stand, erregte Alissa so
sehr, daß sie kaum dagegen ankämpfen konnte. Ryan küßte sie sanft auf
den Mund, dann zog er sie an sich und ließ seine Lippen über ihren Hals
gleiten.
Ich muß etwas tun, ging es Alissa durch den Sinn. Ich muß mich dagegen wehren, sonst bin ich verloren. Statt dessen drängte sie sich enger an Ryan. Sie konnte seiner Anziehungskraft einfach nicht widerstehen.
Zusatzinfo: »Alles, was ein Mann begehrt« ist als E-Book bei vph-eBooks unter dem Titel »Dein heißes Begehren« erhältlich.
»Hallo?«, rief Alissa, doch sie bekam keine Antwort. Nervös ging sie ein paar Schritte in den Wohnraum hinein. »Hallo!«, rief sie noch einmal, diesmal etwas lauter.
Zum Teufel, dachte sie, als sich wieder nichts rührte, es muss doch jemand hier sein. Am liebsten hätte sie das Kind auf das Segeltuchsofa gelegt, weil ihr die Arme lahm wurden, doch sie wagte es wegen der Nässe nicht. Es war schon schlimm genug, dass sie mit ihren nassen, sandigen Füßen Spuren auf dem hellen Teppich hinterlassen hatte.
Alissa wollte schon resigniert wieder ins Freie gehen, als sie auf der Treppe Schritte hörte. Sie straffte sich unwillkürlich, als sie ein paar braun gebrannte, muskulöse Männerbeine die Stufen herunterkommen sah. Als nächstes erblickte sie eng sitzende Jeansshorts, eine breite behaarte Brust … und dann hing ihr Blick fasziniert an dem attraktivsten Männergesicht, das sie jemals gesehen hatte. Es war nicht unbedingt schön, eher grob geschnitten, aber unwahrscheinlich anziehend. Der Mann hatte schwarzes Haar, und seine grauen Augen sahen sie verblüfft an.
»Mein Gott, was ist passiert?«, stieß er dann hervor, als er das Kind auf Alissas Armen erkannte. »Ginny, um Himmels willen …«
Mit einem Satz war er bei ihr und nahm ihr das Kind ab. Alissa schauerte mit einem seltsamen Gefühl zusammen, als seine kräftigen Finger sie dabei flüchtig an ihrer rechten Brust streiften. Sie starrte ihn noch immer wie gebannt an, doch dann riss sie sich zusammen und versuchte, sich der unwahrscheinlich starken Wirkung zu entziehen, die dieser Fremde auf sie hatte. Das Kind war jetzt wichtiger.
Endlich kam wieder etwas Leben in das kleine Mädchen.
»Daddy«, sagte es mit matter Stimme und schlang die Arme um den Hals ihres Vaters.
Ein unsinniges Gefühl der Enttäuschung breitete sich in Alissa aus. Natürlich waren solche aufregenden Männer schon vergeben und als Familienväter in festen Händen! Gleich darauf ärgerte sie sich über sich selbst. Wie kam sie zu solchen Gedanken? Konnte es ihr nicht egal sein, ob dieser Mann verheiratet war oder nicht? Sie war schließlich nicht hergekommen, um ein Abenteuer zu erleben!
Er drückte Ginny an sich. »Was machst du nur für Sachen, Prinzesschen?«, fragte er vorwurfsvoll. Man konnte ihm ansehen, welchen Schreck ihm der Anblick seiner tropfnassen, halb bewusstlosen Tochter bereitet hatte.
Er trug sie eilig in das winzige, ebenfalls mit Holz verkleidete Bad neben der Küche und zog ihr die nassen Sachen aus. Nach dem er Ginny in ein dickes Handtuch gewickelt hatte, drehte er die Wasserhähne der Badewanne auf.
»Wie ist es passiert?«, warf er Alissa, die ihm gefolgt war, über seine Schulter hinweg zu. Kurz, aber intensiv musterte er ihr Gesicht und ihren nassen, spärlich bekleideten Körper, dann wandte er sich wieder ab, um die Temperatur des Badewassers zu prüfen. Ginny saß am Rand der Wanne und zitterte.
Alissa ging vor ihr in die Hocke und drückte sie an sich. Mit kurzen Worten berichtete sie, wie sie die Kleine aus den Wellen gerettet hatte.
»Es war unverantwortlich von Ihnen, ein kleines Kind so lange unbeaufsichtigt am Strand zu lassen«, schloss Alissa mit vorwurfsvoll blitzenden Augen. »Wie leicht …«
Unter seinem leicht spöttischen Blick, der an ihren Brüsten hängen geblieben war, verstummte sie nervös. Röte kroch ihr den Hals hinauf, als sie merkte, dass ihr das Top durch die Nässe fast bis zu den Brustwarzen heruntergerutscht war. Hastig schob sie es wieder hoch, doch sie konnte nichts dagegen tun, dass sich ihre Brustwarzen hart und dunkel durch den nassen, gelben Stoff drückten. Ebenso wurde Alissa bewusst, dass ihre nassen Shorts sich hauteng um ihren Unterkörper schmiegten und jede Rundung zeigten.
»Ginny kann schwimmen, seit sie ein Baby war«, fiel der Fremde ihr ins Wort. »Sie ist es gewöhnt, allein am Strand zu spielen, und ich habe mich bisher immer auf sie verlassen können. Sie weiß, wie weit sie ins Wasser gehen darf.«
Alissa starrte ihn sprachlos an. Es war doch nicht zu fassen! Wie konnte dieser Typ so leichtsinnig sein, wenn es um die Sicherheit, ja, sogar um das Leben seiner Tochter ging? So gut er aussah, so arrogant schien er auch zu sein. Nicht einmal ein Dankeschön hatte er für sie übrig.
»Hören Sie mal«, empörte sie sich, während sie sich erhob und ihr nasses langes Haar zurückwarf. »Glauben sie etwa, ich hätte mir die Story ausgedacht? Und welchen Grund hätte ich dazu? Es ist alles genauso passiert, wie ich Ihnen erzählt habe. Nicht wahr, Ginny?«
Das Kind schaute unsicher von einem zum anderen, zuckte dann mit den Schultern und sah zu Boden. Alissa bemerkte, dass es wieder etwas Farbe bekommen hatte, und war froh darüber. Aber offensichtlich wollte es weder für seinen Vater noch für seine Retterin Partei ergreifen.
Ginnys Vater wickelte sie wieder aus dem Handtuch und setzte sie in die Wanne. Er warf wahllos ein paar Plastiktiere und Schiffchen ins Wasser, die in einem Spielzeugkorb neben der Wanne lagen, dann drehte er sich wieder zu Alissa um.
»Selbstverständlich denke ich nicht, dass Sie sich das ausgedacht haben«, sagte er beschwichtigend. »Aber … was zum Teufel ist das?«, unterbrach er sich.
Alissa fuhr herum, als Kookie mit freudigem Winseln ins Bad geschossen kam. Sie hatte ihm befohlen, draußen zu warten, aber er hatte wohl Angst gehabt, etwas zu versäumen. Überglücklich, sein Frauchen wieder gefunden zu haben, schüttelte er sich und spritzte das ganze Bad samt der darin befindlichen Personen voller Sand und Wasser.
»Kookie! Raus!«, befahl Alissa geradezu hysterisch. Es war ihr unsagbar peinlich. »Ich … es tut mir Leid«, stammelte sie. »Wenn Sie mir einen Lappen geben würden …«
Der Mann warf Kookie, der sich schuldbewusst wieder hinaustrollte, einen vernichtenden Blick nach.
»Vergessen Sie es. Nachdem Sie meiner Tochter das Leben gerettet haben, werde ich als Anerkennung die Spuren Ihres Hundes natürlich selbst beseitigen.«
Alissa starrte ihn böse an. Warum war er nur so spöttisch? Wie konnte ein so gut aussehender Mann nur ein so ekliger Typ sein? Als sein Blick dem ihren begegnete, stieg eine Hitzewelle in ihr hoch, und sie sah verwirrt zur Seite. Am besten ging sie jetzt wieder.
Sie spürte, wie der Mann sie musterte, was sie noch nervöser machte. Seine Nähe, sein nackter Oberkörper und der Geruch nach Aftershave und Holzrauch, der von ihm ausging, brachten Alissa völlig durcheinander. Nie zuvor war sie einem Mann mit einer derart starken Ausstrahlung begegnet. Ihre sonst so kühle Selbstsicherheit musste ihr beim Betreten dieses Hauses abhanden gekommen sein, denn sie fühlte sich seltsam gehemmt und unsicher. Alissa hoffte nur, dass dieser arrogante Menschen es ihr nicht allzu sehr anmerkte.
»Sie sehen aus wie eine ertrunkene Katze«, stellte er in liebenswürdigem Plauderton fest. »Möchten Sie vielleicht auch ein heißes Bad nehmen? Sie brauchen sich keinen Zwang anzutun.«
Alissa lag eine giftige Bemerkung auf der Zunge, doch sie schluckte sie hinunter.
»Besten Dank«, sagte sie von oben herab. »Aber ich ziehe es vor, in meinem eigenen Badezimmer zu baden. Good-bye.«
Ich muß etwas tun, ging es Alissa durch den Sinn. Ich muß mich dagegen wehren, sonst bin ich verloren. Statt dessen drängte sie sich enger an Ryan. Sie konnte seiner Anziehungskraft einfach nicht widerstehen.
Zusatzinfo: »Alles, was ein Mann begehrt« ist als E-Book bei vph-eBooks unter dem Titel »Dein heißes Begehren« erhältlich.
LESEPROBE
»Hallo?«, rief Alissa, doch sie bekam keine Antwort. Nervös ging sie ein paar Schritte in den Wohnraum hinein. »Hallo!«, rief sie noch einmal, diesmal etwas lauter.
Zum Teufel, dachte sie, als sich wieder nichts rührte, es muss doch jemand hier sein. Am liebsten hätte sie das Kind auf das Segeltuchsofa gelegt, weil ihr die Arme lahm wurden, doch sie wagte es wegen der Nässe nicht. Es war schon schlimm genug, dass sie mit ihren nassen, sandigen Füßen Spuren auf dem hellen Teppich hinterlassen hatte.
Alissa wollte schon resigniert wieder ins Freie gehen, als sie auf der Treppe Schritte hörte. Sie straffte sich unwillkürlich, als sie ein paar braun gebrannte, muskulöse Männerbeine die Stufen herunterkommen sah. Als nächstes erblickte sie eng sitzende Jeansshorts, eine breite behaarte Brust … und dann hing ihr Blick fasziniert an dem attraktivsten Männergesicht, das sie jemals gesehen hatte. Es war nicht unbedingt schön, eher grob geschnitten, aber unwahrscheinlich anziehend. Der Mann hatte schwarzes Haar, und seine grauen Augen sahen sie verblüfft an.
»Mein Gott, was ist passiert?«, stieß er dann hervor, als er das Kind auf Alissas Armen erkannte. »Ginny, um Himmels willen …«
Mit einem Satz war er bei ihr und nahm ihr das Kind ab. Alissa schauerte mit einem seltsamen Gefühl zusammen, als seine kräftigen Finger sie dabei flüchtig an ihrer rechten Brust streiften. Sie starrte ihn noch immer wie gebannt an, doch dann riss sie sich zusammen und versuchte, sich der unwahrscheinlich starken Wirkung zu entziehen, die dieser Fremde auf sie hatte. Das Kind war jetzt wichtiger.
Endlich kam wieder etwas Leben in das kleine Mädchen.
»Daddy«, sagte es mit matter Stimme und schlang die Arme um den Hals ihres Vaters.
Ein unsinniges Gefühl der Enttäuschung breitete sich in Alissa aus. Natürlich waren solche aufregenden Männer schon vergeben und als Familienväter in festen Händen! Gleich darauf ärgerte sie sich über sich selbst. Wie kam sie zu solchen Gedanken? Konnte es ihr nicht egal sein, ob dieser Mann verheiratet war oder nicht? Sie war schließlich nicht hergekommen, um ein Abenteuer zu erleben!
Er drückte Ginny an sich. »Was machst du nur für Sachen, Prinzesschen?«, fragte er vorwurfsvoll. Man konnte ihm ansehen, welchen Schreck ihm der Anblick seiner tropfnassen, halb bewusstlosen Tochter bereitet hatte.
Er trug sie eilig in das winzige, ebenfalls mit Holz verkleidete Bad neben der Küche und zog ihr die nassen Sachen aus. Nach dem er Ginny in ein dickes Handtuch gewickelt hatte, drehte er die Wasserhähne der Badewanne auf.
»Wie ist es passiert?«, warf er Alissa, die ihm gefolgt war, über seine Schulter hinweg zu. Kurz, aber intensiv musterte er ihr Gesicht und ihren nassen, spärlich bekleideten Körper, dann wandte er sich wieder ab, um die Temperatur des Badewassers zu prüfen. Ginny saß am Rand der Wanne und zitterte.
Alissa ging vor ihr in die Hocke und drückte sie an sich. Mit kurzen Worten berichtete sie, wie sie die Kleine aus den Wellen gerettet hatte.
»Es war unverantwortlich von Ihnen, ein kleines Kind so lange unbeaufsichtigt am Strand zu lassen«, schloss Alissa mit vorwurfsvoll blitzenden Augen. »Wie leicht …«
Unter seinem leicht spöttischen Blick, der an ihren Brüsten hängen geblieben war, verstummte sie nervös. Röte kroch ihr den Hals hinauf, als sie merkte, dass ihr das Top durch die Nässe fast bis zu den Brustwarzen heruntergerutscht war. Hastig schob sie es wieder hoch, doch sie konnte nichts dagegen tun, dass sich ihre Brustwarzen hart und dunkel durch den nassen, gelben Stoff drückten. Ebenso wurde Alissa bewusst, dass ihre nassen Shorts sich hauteng um ihren Unterkörper schmiegten und jede Rundung zeigten.
»Ginny kann schwimmen, seit sie ein Baby war«, fiel der Fremde ihr ins Wort. »Sie ist es gewöhnt, allein am Strand zu spielen, und ich habe mich bisher immer auf sie verlassen können. Sie weiß, wie weit sie ins Wasser gehen darf.«
Alissa starrte ihn sprachlos an. Es war doch nicht zu fassen! Wie konnte dieser Typ so leichtsinnig sein, wenn es um die Sicherheit, ja, sogar um das Leben seiner Tochter ging? So gut er aussah, so arrogant schien er auch zu sein. Nicht einmal ein Dankeschön hatte er für sie übrig.
»Hören Sie mal«, empörte sie sich, während sie sich erhob und ihr nasses langes Haar zurückwarf. »Glauben sie etwa, ich hätte mir die Story ausgedacht? Und welchen Grund hätte ich dazu? Es ist alles genauso passiert, wie ich Ihnen erzählt habe. Nicht wahr, Ginny?«
Das Kind schaute unsicher von einem zum anderen, zuckte dann mit den Schultern und sah zu Boden. Alissa bemerkte, dass es wieder etwas Farbe bekommen hatte, und war froh darüber. Aber offensichtlich wollte es weder für seinen Vater noch für seine Retterin Partei ergreifen.
Ginnys Vater wickelte sie wieder aus dem Handtuch und setzte sie in die Wanne. Er warf wahllos ein paar Plastiktiere und Schiffchen ins Wasser, die in einem Spielzeugkorb neben der Wanne lagen, dann drehte er sich wieder zu Alissa um.
»Selbstverständlich denke ich nicht, dass Sie sich das ausgedacht haben«, sagte er beschwichtigend. »Aber … was zum Teufel ist das?«, unterbrach er sich.
Alissa fuhr herum, als Kookie mit freudigem Winseln ins Bad geschossen kam. Sie hatte ihm befohlen, draußen zu warten, aber er hatte wohl Angst gehabt, etwas zu versäumen. Überglücklich, sein Frauchen wieder gefunden zu haben, schüttelte er sich und spritzte das ganze Bad samt der darin befindlichen Personen voller Sand und Wasser.
»Kookie! Raus!«, befahl Alissa geradezu hysterisch. Es war ihr unsagbar peinlich. »Ich … es tut mir Leid«, stammelte sie. »Wenn Sie mir einen Lappen geben würden …«
Der Mann warf Kookie, der sich schuldbewusst wieder hinaustrollte, einen vernichtenden Blick nach.
»Vergessen Sie es. Nachdem Sie meiner Tochter das Leben gerettet haben, werde ich als Anerkennung die Spuren Ihres Hundes natürlich selbst beseitigen.«
Alissa starrte ihn böse an. Warum war er nur so spöttisch? Wie konnte ein so gut aussehender Mann nur ein so ekliger Typ sein? Als sein Blick dem ihren begegnete, stieg eine Hitzewelle in ihr hoch, und sie sah verwirrt zur Seite. Am besten ging sie jetzt wieder.
Sie spürte, wie der Mann sie musterte, was sie noch nervöser machte. Seine Nähe, sein nackter Oberkörper und der Geruch nach Aftershave und Holzrauch, der von ihm ausging, brachten Alissa völlig durcheinander. Nie zuvor war sie einem Mann mit einer derart starken Ausstrahlung begegnet. Ihre sonst so kühle Selbstsicherheit musste ihr beim Betreten dieses Hauses abhanden gekommen sein, denn sie fühlte sich seltsam gehemmt und unsicher. Alissa hoffte nur, dass dieser arrogante Menschen es ihr nicht allzu sehr anmerkte.
»Sie sehen aus wie eine ertrunkene Katze«, stellte er in liebenswürdigem Plauderton fest. »Möchten Sie vielleicht auch ein heißes Bad nehmen? Sie brauchen sich keinen Zwang anzutun.«
Alissa lag eine giftige Bemerkung auf der Zunge, doch sie schluckte sie hinunter.
»Besten Dank«, sagte sie von oben herab. »Aber ich ziehe es vor, in meinem eigenen Badezimmer zu baden. Good-bye.«


