Kinder zu bekommen ist so
ähnlich wie mit dem Flugzeug abzustürzen: Es kann die schlechtesten
aber auch die besten Seiten in uns zum Vorschein bringen. Wir wissen
vorher nicht, ob wir zu den Menschen gehören, die ihre Sauerstoffmaske
an den alten Herrn neben uns abtreten oder zu denen, die auf dem Weg
zum Notausstieg hilflose Kleinkinder zur Seite schubsen, eine Flasche
Champagner aus dem herrenlosen Servierwägelchen klauen und laut
schreien: »Ich zuerst!«
Wir wissen vorher auch nicht, wie wir auf andauernde Hormonschwankungen, permanenten Schlafentzug, ein lausiges bis gar nicht mehr vorhandenes Sexualleben und literweise erbrochene Möhrchen reagieren, die niemand anders wegwischen muss als wir selber. Kurz gesagt: Kinder zu bekommen ist eine Extremsituation, die mit der Schwangerschaft beginnt und aufhört, wenn das Kind endlich eigenes Geld verdient, was, wie wir alle wissen, locker zwanzig bis dreißig Jahre dauern kann (und uns vorher Statistikern zufolge angeblich so ungefähr ein Einfamilienhaus kostet - pro Kind!) Das muss man sich bitte mal vorstellen: Ein zwanzig Jahre andauernder Flugzeugabsturz! Zwanzig Jahre Leben in einer Extremsituation. Kein Wunder also, dass die meisten Frauen nach spätestens drei Jahren Mutterschaft einen an der Waffel haben.
Constanze ist frisch getrennt und mit der pubertären Nelly und dem vierjährigen Julius in eine Vorstadtsiedlung gezogen, in der scheinbar lauter perfekte Familien wohnen. Hier haben sich die Mütter zu einer elitären Seilschaft zusammengeschlossen, bei der nicht jeder Mitglied werden darf: Der Mütter-Society. Frauke, Sabine, Gitti und Co. empfehlen einander die besten Erziehungsratgeber, Rezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen - auf den ersten Blick alles Kandidatinnen für »Deutschland sucht die Super-Mami« - auf den zweiten Blick der Alptraum jeder Vorstadtsiedlung. Gegen die naserümpfende und intrigante Snobmutterfront hilft nur ein: Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: Anne, Constanze, Mimi und Trudi bilden die "Mütter-Mafia", und ab jetzt weht ein frischer Wind durch die Vorstadt.
Wir wissen vorher auch nicht, wie wir auf andauernde Hormonschwankungen, permanenten Schlafentzug, ein lausiges bis gar nicht mehr vorhandenes Sexualleben und literweise erbrochene Möhrchen reagieren, die niemand anders wegwischen muss als wir selber. Kurz gesagt: Kinder zu bekommen ist eine Extremsituation, die mit der Schwangerschaft beginnt und aufhört, wenn das Kind endlich eigenes Geld verdient, was, wie wir alle wissen, locker zwanzig bis dreißig Jahre dauern kann (und uns vorher Statistikern zufolge angeblich so ungefähr ein Einfamilienhaus kostet - pro Kind!) Das muss man sich bitte mal vorstellen: Ein zwanzig Jahre andauernder Flugzeugabsturz! Zwanzig Jahre Leben in einer Extremsituation. Kein Wunder also, dass die meisten Frauen nach spätestens drei Jahren Mutterschaft einen an der Waffel haben.
Constanze ist frisch getrennt und mit der pubertären Nelly und dem vierjährigen Julius in eine Vorstadtsiedlung gezogen, in der scheinbar lauter perfekte Familien wohnen. Hier haben sich die Mütter zu einer elitären Seilschaft zusammengeschlossen, bei der nicht jeder Mitglied werden darf: Der Mütter-Society. Frauke, Sabine, Gitti und Co. empfehlen einander die besten Erziehungsratgeber, Rezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen - auf den ersten Blick alles Kandidatinnen für »Deutschland sucht die Super-Mami« - auf den zweiten Blick der Alptraum jeder Vorstadtsiedlung. Gegen die naserümpfende und intrigante Snobmutterfront hilft nur ein: Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: Anne, Constanze, Mimi und Trudi bilden die "Mütter-Mafia", und ab jetzt weht ein frischer Wind durch die Vorstadt.


