Nie wieder will er einer Frau
vertrauen - doch ihrer Liebe kann er nicht wiederstehen …
Es gibt nur eine Hoffnung für Elena, die heimatliche Burg zu retten und ihrem schwer verletzten Vater zu helfen - sie muss den berüchtigten Höllendämon Ramsay McFist dazu überreden, ihr Ritter zu werden. Dieser stellt jedoch eine Bedingung: Elena soll sich als Mann verkleiden und ihm als Knappe dienen. Tapfer unterwirft sie sich allen Prüfungen und schafft es schließlich, die Mauer um sein Herz niederzureißen. Doch dann droht schwarzer Verrat sie erneut zu entzweien …
Keiht, Schottland
Der Himmel wirkte so schwarz und unheilverkündend, als ob der jüngste Tag gekommen wäre. Dicke, graue Wolkenbänke verdunkelten das Firmament und ließen nur erahnen, dass bereits der Morgen dämmerte. Der Wind fegte unbarmherzig über die karge Landschaft und in der Ferne ertönte das klagende Heulen eines einsamen Wolfes.
Der Himmel wirkte so schwarz und unheilverkündend, als ob der jüngste Tag gekommen wäre. Dicke, graue Wolkenbänke verdunkelten das Firmament und ließen nur erahnen, dass bereits der Morgen dämmerte. Der Wind fegte unbarmherzig über die karge Landschaft und in der Ferne ertönte das klagende Heulen eines einsamen Wolfes.
Elena zog die Kapuze ihres Umhangs tiefer ins Gesicht, um sich gegen die eisige Kälte zu schützen. Obwohl sie ein sehr vernünftiger Mensch war und weder an schlechte Omen noch an böse Geister glaubte, verspürte sie unwillkürlich den Drang, sich zu bekreuzigen.
»Mylady, bitte! So nehmt doch Vernunft an! Lasst mich allein in das Lager hinunter reiten. Es ist einfach zu gefährlich für Euch. Dieser Mann hat eine rabenschwarze Seele … «
Elena warf Todd O'Brian, ihrem jungen Begleiter, einen müden Blick zu. »Nein, ich muss es tun. Du weißt, was auf dem Spiel steht. Ich könnte es mir niemals verzeihen, wenn ich nicht alles versucht hätte. Ich bin nicht diesen weiten Weg gekommen, um nun davonzulaufen.«
Was hätte sie nur darum gegeben, tatsächlich so mutig zu sein, wie ihre Worte klangen! In Wirklichkeit bekam Elena vor Angst kaum noch Luft und ihr Magen krampfte sich schmerzhaft zusammen. Erneut ließ sie ihre Augen in das Tal hinunter schweifen. Auf jedem der fast dreißig Zelte unter ihnen wehte das schwarze Banner mit der blutroten Flamme in der Mitte. Sie hatten ihn gefunden, den berüchtigten Höllendämon.
Einige der Krieger saßen vor den Zelten und putzten ihre Rüstungen oder schliffen die Schwerter. Andere übten sich trotz der frühen Morgenstunde und der beißenden Kälte im Zweikampf. Elena fragte sich, welcher von ihnen wohl der unbesiegbare Krieger sein mochte, dessen Namen man nur leise auszusprechen wagte und der bereits zu Lebzeiten als Legende besungen wurde.
»Die Leute sagen, er sei ein Riese, der kaltblütig Frauen und Kinder ermordet. Selbst seine Verlobte soll sich so sehr vor ihm gefürchtet haben, dass sie sich von den Turmzinnen gestürzt hat.« Todd hielt kurz inne, bevor er leise fortfuhr: »Böse Zungen munkeln sogar, er hätte sie gestoßen, weil er ihrer überdrüssig geworden war. Ob dies nun stimmt oder nicht kann ich nicht beschwören, doch mit Sicherheit ist er ein Mann ohne Ehre und Gewissen. Er führt die Kriege der Männer, die ihn am besten dafür bezahlen, und … «
Elena brachte Todd mit einer knappen Handbewegung zum Schweigen. Sie hatte auch ohne diese Schauergeschichten genug mit ihrer eigenen Angst zu kämpfen. Im übrigen war sie es leid, mit Todd zu streiten. Es war der Wunsch ihres Vaters gewesen - vielleicht sein letzter - und nichts und niemand würde sie von ihrem Entschluss abbringen.
»Man sagt aber auch, dass eben dieser Krieger der Lieblingsritter unseres Königs ist und dass er noch nie einen Kampf verloren hat.« Doch im selben Moment schon tat ihr der schneidende Tonfall leid, und sie fügte etwas sanfter hinzu: »Du weißt doch, dass er unsere einzige Chance ist. Wir brauchen keinen Gentleman, der sich mit guten Manieren auskennt, sondern einen Krieger, der es versteht mit dem Schwert umzugehen.«
Erneut setzte Todd zu einem Protest an, doch Elena gebot ihm Einhalt. »Wenn irgendjemand meinen Vater und die Burg retten kann, dann ist es dieser Söldner mit seinem Heer.«
Sie weigerte sich strikt auch nur an die Möglichkeit zu denken, dass ihr Vater den Verletzungen bereits erlegen sein konnte. Sie würde alles tun, um ihn zu retten. Er war das letzte Familienmitglied, das sie noch hatte. Elena ließ ihre Augen erneut in das Tal hinunter schweifen. Vielleicht würde er nun endlich aus seiner Trauer erwachen und erkennen, dass mit dem tragischen Tod seiner geliebten Frau nicht die ganze Familie gestorben war. Sie, seine Tochter, lebte und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass er dies endlich entdecken würde.
Und eines wusste Elena genau: Wenn sie die Prüfung, die ihr jetzt bevorstand, erst bestanden hatte, dann würde sie endlich Lord Grenwick und seine Leute eigenhändig aus der Burg werfen.
Mit neuem Mut nahm Elena die Zügel ihrer grauen Stute auf. »Falls du lieber hier bleiben möchtest nehme ich es dir bestimmt nicht übel.«
Todd straffte beleidigt die Schultern. In den Tagen nach ihrer Flucht hatte ihm die kleine Lady gehörigen Respekt abverlangt. Sie hatte ihn weder mit peinlichen Tränen behelligt noch hatte sie über die Strapazen gejammert.
»Natürlich werde ich Euch begleiten, Mylady.«
Elena lächelte ihm dankbar zu, drückte der Stute entschlossen die Fersen in die Flanken und gemeinsam begannen sie mit dem Abstieg ins Kriegerlager.
* * * * *
Er wurde durch den Lärm geweckt. Ohne die Augen zu öffnen, streckte Ramsay McFist seinen Arm aus und tastete nach dem struppigen Fell seines Freundes.
»Geh und schau nach.« Seine Worte galten dem schläfrigen Wolf, der neben seinem Bett lag und müde den Kopf hob, nur um ihn sogleich wieder niederzulegen.
Eine Reaktion kam jedoch von einer anderen Seite.
»Mylord?«
Ramsay zuckte leicht zusammen. Jetzt fiel ihm ein, dass er letzte Nacht nicht nur einen mächtigen Rausch mit in sein Bett genommen hatte. Die Hure -eine von mehreren Weibern, die ständig sein Lager begleiteten - rückte näher und rieb lustvoll ihre prallen Brüste an seiner Seite. Aber Ramsay hatte kein Interesse. Letzte Nacht war sie ihm eine willkommene Abwechslung gewesen, doch nun war Morgen und er mochte es überhaupt nicht, wenn man ihn um diese Tageszeit störte.
Gähnend setzte er sich auf und gab ihrer Kehrseite einen sanften Klaps. »Verschwinde Weibsbild! «
Schmollend schob Maggy ihre Unterlippe vor, aber Ramsay war keineswegs beeindruckt. Sie war zwar die Schönste unter den Huren, doch das Einzige, was ihn interessierte, war, dass sie es verstand, ihm Lust zu bereiten.
Maggy kämpfte sich aus den unzähligen Fellen des Bettes und zog sich ihr schäbiges Kleid über. Sie wusste nur zu gut, dass sie vergessen war, sobald sie McFist verlassen hatte. Doch sie hatte einen Fehler gemacht. Bei diesem Mann hatte sie sich auf Gefühle eingelassen, die sich eine Frau ihres Gewerbes nicht leisten durfte. Nun war es zu spät. Sie hatte sich bereits in ihn verliebt wie vermutlich alle Frauen, die je einen Blick auf ihn geworfen hatten. Und sie genoss das Privileg, seine Dirne zu sein. Keiner seiner Leute würde es wagen, sie zu sich zu rufen oder sie schlecht zu behandeln. Dies brachte ihr eine Menge Neid der anderen Huren ein. Aber wenn diese wüssten, dass er es nicht einmal für nötig hielt, sich ihren Namen zu merken … - Ein kleines Lächeln breitete sich auf Maggys Gesicht aus, doch dann spürte sie den mürrischen Blick ihres Herrn. Herrje, sie hatte getrödelt. Ramsay war bereits angezogen und musterte sie nun verärgert.
»Verzeiht, Mylord!«
Rasch senkte Maggy den Kopf und eilte aus dem Zelt. Ramsay lächelte amüsiert über die geheuchelte Demut, doch er befand sich in einer zu gönnerhaften Laune, um sie zurechtzuweisen. - Endlich! Nach über sieben Monaten scheinbar ewig dauernder Verhandlungen und harten Kämpfen an der Seite seines Königs war er auf dem Heimweg nach Blackstown. Vor mehr als neun Monaten hatte der König ihm diese Burg und die dazugehörige Grafschaft als Dank für seine treuen Dienste abgetreten.
Ramsays Lippen verzogen sich zu einem bitteren Lächeln. Nur zu gut konnte er sich an den Schock erinnern, als er Blackstown zum ersten Mal gesehen hatte.
Es gibt nur eine Hoffnung für Elena, die heimatliche Burg zu retten und ihrem schwer verletzten Vater zu helfen - sie muss den berüchtigten Höllendämon Ramsay McFist dazu überreden, ihr Ritter zu werden. Dieser stellt jedoch eine Bedingung: Elena soll sich als Mann verkleiden und ihm als Knappe dienen. Tapfer unterwirft sie sich allen Prüfungen und schafft es schließlich, die Mauer um sein Herz niederzureißen. Doch dann droht schwarzer Verrat sie erneut zu entzweien …
LESEPROBE
Keiht, Schottland
Der Himmel wirkte so schwarz und unheilverkündend, als ob der jüngste Tag gekommen wäre. Dicke, graue Wolkenbänke verdunkelten das Firmament und ließen nur erahnen, dass bereits der Morgen dämmerte. Der Wind fegte unbarmherzig über die karge Landschaft und in der Ferne ertönte das klagende Heulen eines einsamen Wolfes.
Der Himmel wirkte so schwarz und unheilverkündend, als ob der jüngste Tag gekommen wäre. Dicke, graue Wolkenbänke verdunkelten das Firmament und ließen nur erahnen, dass bereits der Morgen dämmerte. Der Wind fegte unbarmherzig über die karge Landschaft und in der Ferne ertönte das klagende Heulen eines einsamen Wolfes.
Elena zog die Kapuze ihres Umhangs tiefer ins Gesicht, um sich gegen die eisige Kälte zu schützen. Obwohl sie ein sehr vernünftiger Mensch war und weder an schlechte Omen noch an böse Geister glaubte, verspürte sie unwillkürlich den Drang, sich zu bekreuzigen.
»Mylady, bitte! So nehmt doch Vernunft an! Lasst mich allein in das Lager hinunter reiten. Es ist einfach zu gefährlich für Euch. Dieser Mann hat eine rabenschwarze Seele … «
Elena warf Todd O'Brian, ihrem jungen Begleiter, einen müden Blick zu. »Nein, ich muss es tun. Du weißt, was auf dem Spiel steht. Ich könnte es mir niemals verzeihen, wenn ich nicht alles versucht hätte. Ich bin nicht diesen weiten Weg gekommen, um nun davonzulaufen.«
Was hätte sie nur darum gegeben, tatsächlich so mutig zu sein, wie ihre Worte klangen! In Wirklichkeit bekam Elena vor Angst kaum noch Luft und ihr Magen krampfte sich schmerzhaft zusammen. Erneut ließ sie ihre Augen in das Tal hinunter schweifen. Auf jedem der fast dreißig Zelte unter ihnen wehte das schwarze Banner mit der blutroten Flamme in der Mitte. Sie hatten ihn gefunden, den berüchtigten Höllendämon.
Einige der Krieger saßen vor den Zelten und putzten ihre Rüstungen oder schliffen die Schwerter. Andere übten sich trotz der frühen Morgenstunde und der beißenden Kälte im Zweikampf. Elena fragte sich, welcher von ihnen wohl der unbesiegbare Krieger sein mochte, dessen Namen man nur leise auszusprechen wagte und der bereits zu Lebzeiten als Legende besungen wurde.
»Die Leute sagen, er sei ein Riese, der kaltblütig Frauen und Kinder ermordet. Selbst seine Verlobte soll sich so sehr vor ihm gefürchtet haben, dass sie sich von den Turmzinnen gestürzt hat.« Todd hielt kurz inne, bevor er leise fortfuhr: »Böse Zungen munkeln sogar, er hätte sie gestoßen, weil er ihrer überdrüssig geworden war. Ob dies nun stimmt oder nicht kann ich nicht beschwören, doch mit Sicherheit ist er ein Mann ohne Ehre und Gewissen. Er führt die Kriege der Männer, die ihn am besten dafür bezahlen, und … «
Elena brachte Todd mit einer knappen Handbewegung zum Schweigen. Sie hatte auch ohne diese Schauergeschichten genug mit ihrer eigenen Angst zu kämpfen. Im übrigen war sie es leid, mit Todd zu streiten. Es war der Wunsch ihres Vaters gewesen - vielleicht sein letzter - und nichts und niemand würde sie von ihrem Entschluss abbringen.
»Man sagt aber auch, dass eben dieser Krieger der Lieblingsritter unseres Königs ist und dass er noch nie einen Kampf verloren hat.« Doch im selben Moment schon tat ihr der schneidende Tonfall leid, und sie fügte etwas sanfter hinzu: »Du weißt doch, dass er unsere einzige Chance ist. Wir brauchen keinen Gentleman, der sich mit guten Manieren auskennt, sondern einen Krieger, der es versteht mit dem Schwert umzugehen.«
Erneut setzte Todd zu einem Protest an, doch Elena gebot ihm Einhalt. »Wenn irgendjemand meinen Vater und die Burg retten kann, dann ist es dieser Söldner mit seinem Heer.«
Sie weigerte sich strikt auch nur an die Möglichkeit zu denken, dass ihr Vater den Verletzungen bereits erlegen sein konnte. Sie würde alles tun, um ihn zu retten. Er war das letzte Familienmitglied, das sie noch hatte. Elena ließ ihre Augen erneut in das Tal hinunter schweifen. Vielleicht würde er nun endlich aus seiner Trauer erwachen und erkennen, dass mit dem tragischen Tod seiner geliebten Frau nicht die ganze Familie gestorben war. Sie, seine Tochter, lebte und wünschte sich nichts sehnlicher, als dass er dies endlich entdecken würde.
Und eines wusste Elena genau: Wenn sie die Prüfung, die ihr jetzt bevorstand, erst bestanden hatte, dann würde sie endlich Lord Grenwick und seine Leute eigenhändig aus der Burg werfen.
Mit neuem Mut nahm Elena die Zügel ihrer grauen Stute auf. »Falls du lieber hier bleiben möchtest nehme ich es dir bestimmt nicht übel.«
Todd straffte beleidigt die Schultern. In den Tagen nach ihrer Flucht hatte ihm die kleine Lady gehörigen Respekt abverlangt. Sie hatte ihn weder mit peinlichen Tränen behelligt noch hatte sie über die Strapazen gejammert.
»Natürlich werde ich Euch begleiten, Mylady.«
Elena lächelte ihm dankbar zu, drückte der Stute entschlossen die Fersen in die Flanken und gemeinsam begannen sie mit dem Abstieg ins Kriegerlager.
* * * * *
Er wurde durch den Lärm geweckt. Ohne die Augen zu öffnen, streckte Ramsay McFist seinen Arm aus und tastete nach dem struppigen Fell seines Freundes.
»Geh und schau nach.« Seine Worte galten dem schläfrigen Wolf, der neben seinem Bett lag und müde den Kopf hob, nur um ihn sogleich wieder niederzulegen.
Eine Reaktion kam jedoch von einer anderen Seite.
»Mylord?«
Ramsay zuckte leicht zusammen. Jetzt fiel ihm ein, dass er letzte Nacht nicht nur einen mächtigen Rausch mit in sein Bett genommen hatte. Die Hure -eine von mehreren Weibern, die ständig sein Lager begleiteten - rückte näher und rieb lustvoll ihre prallen Brüste an seiner Seite. Aber Ramsay hatte kein Interesse. Letzte Nacht war sie ihm eine willkommene Abwechslung gewesen, doch nun war Morgen und er mochte es überhaupt nicht, wenn man ihn um diese Tageszeit störte.
Gähnend setzte er sich auf und gab ihrer Kehrseite einen sanften Klaps. »Verschwinde Weibsbild! «
Schmollend schob Maggy ihre Unterlippe vor, aber Ramsay war keineswegs beeindruckt. Sie war zwar die Schönste unter den Huren, doch das Einzige, was ihn interessierte, war, dass sie es verstand, ihm Lust zu bereiten.
Maggy kämpfte sich aus den unzähligen Fellen des Bettes und zog sich ihr schäbiges Kleid über. Sie wusste nur zu gut, dass sie vergessen war, sobald sie McFist verlassen hatte. Doch sie hatte einen Fehler gemacht. Bei diesem Mann hatte sie sich auf Gefühle eingelassen, die sich eine Frau ihres Gewerbes nicht leisten durfte. Nun war es zu spät. Sie hatte sich bereits in ihn verliebt wie vermutlich alle Frauen, die je einen Blick auf ihn geworfen hatten. Und sie genoss das Privileg, seine Dirne zu sein. Keiner seiner Leute würde es wagen, sie zu sich zu rufen oder sie schlecht zu behandeln. Dies brachte ihr eine Menge Neid der anderen Huren ein. Aber wenn diese wüssten, dass er es nicht einmal für nötig hielt, sich ihren Namen zu merken … - Ein kleines Lächeln breitete sich auf Maggys Gesicht aus, doch dann spürte sie den mürrischen Blick ihres Herrn. Herrje, sie hatte getrödelt. Ramsay war bereits angezogen und musterte sie nun verärgert.
»Verzeiht, Mylord!«
Rasch senkte Maggy den Kopf und eilte aus dem Zelt. Ramsay lächelte amüsiert über die geheuchelte Demut, doch er befand sich in einer zu gönnerhaften Laune, um sie zurechtzuweisen. - Endlich! Nach über sieben Monaten scheinbar ewig dauernder Verhandlungen und harten Kämpfen an der Seite seines Königs war er auf dem Heimweg nach Blackstown. Vor mehr als neun Monaten hatte der König ihm diese Burg und die dazugehörige Grafschaft als Dank für seine treuen Dienste abgetreten.
Ramsays Lippen verzogen sich zu einem bitteren Lächeln. Nur zu gut konnte er sich an den Schock erinnern, als er Blackstown zum ersten Mal gesehen hatte.





